Das Paradigma für die Praxis der Erleuchtung des Emotionalkörpers setzt sich aus den zwölf philosophischen Prämissen von EBE zusammen. Sie repräsentieren ein allgemein anwendbares, emotional verankertes Wertesystem, da alle Menschen das gleiche emotionale Verdauungssystem und die gleichen Anforderung für die Nährung des Emotionalkörpers haben, egal von welcher Kultur, welchen Alters, Geschlechts, welcher sexuellen Ausrichtung oder welchen spirituellen Glaubenssystems. Der Grad, zu dem diese Prämissen nicht als die Leitdynamik des menschlichen Lebens verkörpert sind, ist der Grad, zu dem die eigenen Anstrengungen zur Veränderung begrenzt sein werden und kosmetisch sind, statt eine dynamische Transformation zu sein.

Die anderen Aspekte der EBE Praxis sind die eigentlich klinischen Schritte schriftlichen Austausches mit den Subpersonas und der Rückversetzung; die spezifische Beziehung zwischen dem Facilitator emotionalen Wachstums und dem Facilitanten; und die Entgiftung vom falschen Treibstoff oder der falschen Nahrung des Lebens, die dem strategischen Selbstbild erlauben die Macht zu behalten. Viele dieser falschen Treibstoffe sind gesellschaftlich voll anerkannt. Alle genannten Schritte sind für die Heilung der Emotionalkörperverstopfungen notwendig und setzen die Manifestation des Herzens der authentischen Personenschaft frei.

Die Prämissen von EBE, der Erleuchtung des Emotionalkörpers, werden ausführlich in Es gibt keine negativen Emotionen besprochen:

1) Wir sind vom Ursprung her immer zuerst emotionale Wesen, und erst an zweiter und dritter Stelle mentale und körperliche Wesen..

2) Alle menschliche Aktivität besteht aus vier Elementen: Motivation - Absicht - Handlung - Ergebnis.

3) Es gibt keine negativen Emotionen.

4) Das Wesen effektiver Elternschaft besteht darin, dem Kind die Erfahrung zu vermitteln, dass die Eltern das fühlen, was das Kind fühlt, während das Kind es fühlt.

5) Verletzungen des Emotionalkörpers führen zur Entstehung von bewussten, spezifischen Subpersonas, die sich in einer universal gültigen Reihenfolge entwickeln und die Architektur unseres unbewussten Schattens und seiner verborgenen Motive bilden.

6) Menschliches Suchtverhalten besteht aus einem aus ungeheilten Wunden gespeisten Streben nach Glück, dessen kompensatorische Natur nie erforscht und geheilt wurde und das sowohl emotionale wie auch spirituelle Reife verhindert.

7) Stoffgebundene Sucht ist ein Ersatz für den Mangel an emotionaler Zuwendung durch die Eltern.

8) Authentische Selbstliebe oder gesunder Egoismus ist ein völlig anderer Bewusstseinszustand als Selbstbewusstsein, Selbstachtung und alle anderen Formen eines auf strategischer Leistung gründenden Selbstbildes.

9) Menschen sind unfähig zur Selbstlosigkeit. Die Vorstellung des Altruismus ist eine das Selbstinteresse leugnende Täuschung, die eine gesunde Beziehung zu uns selbst, zu anderen und zu Gott untergräbt.

10) Rigide Abgrenzungen zwischen Therapeut und Klient verhindern auf unnatürliche Weise jene Herzensverbindung, die für wahre emotionale Heilung notwendig ist.

11) Unsere Gestaltung romantischer Beziehungen beinhaltet immer auch die Projektion unerfüllter, abhängiger Bedürfnisse aus unserer Kindheit auf einen erwachsenen Partner. Solange diese Verletzungen nicht geheilt werden, kann keine Partnerschaftstheorie oder Therapie zu authentischer Intimität führen.

12) Verbindliche Monogamie ist die einzige Form sexueller Beziehung, die unsere tiefsten Ängste vor emotionaler Hingabe und emotionalem Risiko herauszufordern vermag. Ohne eine Heilung des Emotionalkörpers sind alle freizügigen Formen sexuellen Verhaltens eine unbewusste und betäubende Form der Flucht vor echter Intimität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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